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Hilfe bei chronischen Schmerzen
Aktuelle Langzeit-Studie belegt die hohe Wirksamkeit von Akupunktur.
Ohrakupunktur ist oft kostengünstiger für die Patienten.
München, 28. Februar 2000.
Fast 85 Prozent aller Patienten, die mit Akupunktur behandelt wurden, geben nach der Therapie an, dass ihre Beschwerden sich gebessert haben. Dabei gibt es keinen Unterschied zwischen der Ohrakupunktur und der Körperakupunktur. Dies zeigt dies Auswertung einer Langzeit-Studie der Universität Freiburg bei mehr als 1.000 Patienten. Die Ergebnisse im Bereich Ohrakupunktur wurden jetzt von der Deutschen Akademie für Akupunktur und Aurikulomedizin e.V. (DAA) vorgestellt.
Erstmals erfasste die Freiburger Studie die Daten für Ohr- und Körperakupunktur gesondert. Während die Körperakupunktur auf den Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) basiert, wurde die Therapie am Ohr erst vor rund 50 Jahren in Frankreich entwickelt. Mittlerweile werden fast die Hälfte aller Behandlungen, 45,9 Prozent, ausschließlich am Ohr oder als Kombination von Ohr- und Körperakupunktur durchgeführt.
Im Durchschnitt haben die Patienten bereits eine siebenjährige Leidenszeit hinter sich, wenn sie mit der Akupunkturbehandlung beginnen. Rund zwei Drittel von ihnen leiden zu Beginn unter chronischen Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder Atemwegserkrankungen. Abgeschlossen ist eine Akupunkturbehandlung am Ohr durchschnittlich nach 8,7 Sitzungen, am Körper werden mehr Sitzungen benötigt (10,2). "Damit ist die kürzere Ohrakupunktur für die Patienten häufig die kostengünstigere Alternative", so Frau Dr. Bushe-Centmayer.
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Ausführliche Fassung
Abschlussbericht über die Auswertung zur Mikrosystemakupunktur
Ohrakupunkturstudie in Deutschland
