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Deutsche Akademie für Akupunktur | DAA e.V.

Fachgebiete

Wann empfehlen Experten Akupunktur? Wir haben Ihnen an dieser Stelle schulmedizinische Indikationen nach Fachgebiet sortiert aufgeführt. Das bedeutet nicht, dass die Akupunktur in Ihrem Fall auch angeraten ist. In Fällen von zerstörten Gewebestrukturen und genetischen Erkrankungen ist die Akupunktur als Heilmethode nicht zu empfehlen. Hingegen kann sie bei funktionellen Störungen, deren Ursachen schulmedizinisch nicht zu klären sind und die trotzdem eine deutliche Beeinträchtigung im Alltag darstellen, eine sinnvolle Therapieoption sein. Lassen Sie sich von einem ärztlichen Akupunkturexperten beraten.

Fachgebiete

Allergien
Das ganzheitliche Therapieverfahren Akupunktur regt die Selbstheilungskräfte an und ermöglicht eine spürbare und nachhaltige Verbesserung bei Allergiebeschwerden – häufig schon in der ersten Sitzung. Oft kann mit Akupunktur völlige Heilung bei Allergien erreicht werden.

Anästhesie
In der Vor- und Nachsorge von ambulanten oder stationären Operationen wird die Akupunktur erfolgreich eingesetzt.
Akupunktur kann den Patienten beruhigen, wenn ein Eingriff ansteht und die Narkose vorbereitet wird. Dank Akupunktur lassen sich Narkosemittel geringer dosieren.
Das postoperative Erbrechen – eine häufige Nebenwirkung von Narkosen – kann durch Akupunktur reduziert werden. Patienten, die akupunktiert werden, haben nach Operationen weniger Schmerzen.

Augenheilkunde (Ophtalmologie)
Allergien, Grüner Star, trockenes Auge, Entzündungen der Binde- oder Netzhaut (auch Makuladegeneration), des Augenlids oder der Regenbogenhaut, Fehlsichtigkeiten und Sehschwächen

Frauenheilkunde (Gynäkologie)
Entzündungen: Brüste;
Eierstöcke, Eileiter, Gebärmutter, Unterleibsbeschwerden;
Störungen: Fruchtbarkeit, Kinderwunsch;
Libido, Menstruation, Wechseljahre;
Schwangerschaft und Geburt: Beeinflussung von pathologischen Kindslagen, Geburtsvorbereitung, -einleitung und -erleichterung, Milchbildungsstörung;
Zustand nach Damm- oder Kaiserschnitt;
Nachwehen, Nikotinentwöhnung in der Schwangerschaft, Schmerzen durch Hämorrhoiden, Schwangerschaftsbeschwerden, Migräne (hormonell bedingt), Reizblase;

Harn- und Geschlechtsorganbeschwerden (Urologie)
Bettnässen, Entzündungen (Blase, Nieren, Nierenbecken, Prostata), Harninkontinenz, Reizblase, Impotenz, Schmerzen durch Nieren-/Harnleitersteine;

Hautbeschwerden (Dermatologie)
Juckreiz, Ekzeme, Geschwüre, Akne, Herpes, Neurodermitis, Schuppenflechte, Wundheilungsstörungen;

Herz-Kreislauf-Beschwerden
Bluthochdruck, Funktionelle Herzerkrankungen, Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen;

HNO-Heilkunde
Abwehrschwächen: Chronische Entzündungen, (Mandeln, Mittelohr, Nasennebenhöhlen), Erkältungsneigung, Heuschnupfen;
Schwindel, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Gesichtsnervenlähmung (Facialisparese u.a.), Hörsturz/Tinnitus/Schwerhörigkeit, Luftröhrenerkrankungen, Morbus Menière, Mund- und Rachentrockenheit, Reisekrankheit, Speicheldrüsenerkrankungen, Stimm- und Sprachstörungen;

Kinderheilkunde
Alle Arten von Allergien, Asthma, Heuschnupfen, Ekzeme, Neurodermitis, Epilepsie/Krampfleiden;
Entwicklungsstörungen: Bettnässen, Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen, Legasthenie, Stottern;
Infektanfälligkeit/Entzündungen: Blase, Schnupfen, Mandeln, Nasennebenhöhlen;
Ohren, Husten, auch Pseudokrupp;
Schlafstörungen;

Lungenheilkunde
Allergien, Asthma, Erkrankungen der Bronchien und der Lungen, Abwehrschwäche, Atemstörung, Lungenentzündung (Nachsorge);

Magen-Darm-Beschwerden
Aufstoßen, Schluckauf, Sodbrennen, Übersäuerung, Verstopfung und Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Gallenblasen-, Gallenwegsentzündungen, Lebererkrankungen (z.B. Hepatitis), Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Hämorrhoiden, Nahrungsmittelunverträglichkeit;

Nervenheilkunde
Empfindungsstörungen, Migräne, Spannungskopfschmerzen, Polyneuropathie / Restless Legs Syndrom, Krampfleiden / Epilepsie, (Trigeminus-) Neuralgien, Beschwerden nach Schlaganfall, Chronische Schmerzen, Phantomschmerz, Gesichtslähmung;

Psychische Beschwerden
Depressive Verstimmungen, Erschöpfungszustände/Burnout, Essstörungen (Magersucht, Übergewicht), Psychovegetative/psychosomatische Probleme, Schlafstörungen, Unruhezustände, Suchtbehandlung (Nikotin, Alkohol, Drogen), Ängstlichkeit (z. B. Prüfungsangst);

Schmerztherapie, Narkose
Beruhigung zur Narkosevorbereitung, Einsparung von Narkosemitteln, Reduzierung des postoperativen Erbrechens, Schmerzen durch Tumorerkrankungen, Schmerzen nach Operationen, Schockzustand (unterstützend);

Skelett- und Weichteilbeschwerden
Entzündungen / Schmerzen: Gelenke (akut und chronisch), Muskeln (Verspannungen), Sehnen und Bänder;
Wirbelsäule: Bandscheiben, Nervenwurzelreizung, Morbus Bechterew, Schiefhals, Skoliose;
Gestörte Empfindungs- und Bewegungsfähigkeit, Fibromyalgie und rheumatische Erkrankungen, Karpaltunnelsyndrom, Sudeck’sche Erkrankung, Überbein

Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Zahnschmerzen;
Kiefergelenks-Fehlfunktionen: Ausstrahlende Schmerzen
Zähneknirschen, Empfindliche Zähne, Würgereiz bei Zahnbehandlung, Parodontose, Zahnfleischentzündungen, Amalgamsanierung, Geschmacksstörungen, Herpes, Aphthen, Prothesenunverträglichkeit, Störherde, Zahnfocus