KONGRESS-
KONZERT
eintritt frei
Timmendorf
08. September

2020

Deutsche Akademie für Akupunktur | DAA e.V.

Schlafstörung

Wenn die Nacht zum Alptraum wird, können Akupunktur und Kräutermedizin wirksam und nebenwirkungsfrei helfen.

Schlafstörungen

Schlafen ist lebensnotwendig wie das Atmen, Essen und Trinken. Die Menge sowie der Schlafrhythmus sind dabei individuell verschieden. Ein Mangel kann auf Dauer jedoch zu gravierenden gesundheitlichen Problemen führen. Dazu zählen unter anderem Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, verminderte Leistungsfähigkeit oder Tagesmüdigkeit.
Bei Schlafstörungen wird zwischen Ein- und Durchschlafproblemen unterschieden. Sie können sowohl organischen wie auch nicht-organischen Ursprungs sein. So sind z.B. die Übergangszeiten im Jahreslauf eine Herausforderung für den Organismus. Wenn die Jahreszeiten wechseln und sich damit die Lichtverhältnisse ändern, stellen sich Melatonin- und Serotoninhaushalt um, jene körpereigenen Hormone, die für gute Laune und guten Schlaf verantwortlich sind. Zuwenig Licht in der dunklen Jahreszeit wirkt sich ungünstig auf die Produktion von Serotonin aus, der Vorstufe des Melatonin. Eine Lichttherapie kann hier unterstützend helfen.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird jedem Organ eine Zeitspanne von jeweils zwei Stunden im 24-stündigen Tagesverlauf zugeordnet. In diesem Zeitfenster ist das jeweilige Organ besonders bedeutsam für die körperliche Gesamtfunktion. So sind Schlafstörungen zwischen 1:00 Uhr bis 3:00 Uhr ein Hinweis auf eine Erschöpfung der Basisenergie der Leber, während ein Erwachen in den frühen Morgenstunden – etwa 3:00 bis 5:00 Uhr – gemäß der chinesische Organfunktion auf eine Störung der Lunge hindeutet.
Mit einer Veränderung der Ernährung und ausreichender Bewegung kann oft schon viel erreicht werden. Die Akupunktur kennt darüber hinaus hervorragende Punkte, um die chinesischen Organfunktionen zu harmonisieren und damit Schlaftiefe, - rhythmus und -länge günstig zu beeinflussen. Eine ausführliche Anamnese sowie eine gründliche Abklärung der möglichen Ursachen des Energieverlustes ist dabei immer Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.

In unserer Patientenzeitschrift finden Sie mehr Informationen zu diesem Thema.